Außergewöhnliche Filme aus den USA:

 

Half Nelson

"Cover"

Dan Dunne ist der beliebteste Lehrer an einer Brooklyner Highschool. Mit Witz und Einfühlungsvermögen versucht er den zum Teil aus katastrophalen Verhältnissen stammenden Teenagern eine Perspektive aufzuzeigen. Doch hinter Dans gelassener Fassade versteckt sich ein einsamer Mann, der sich allabendlich mit Koks über die Enttäuschungen seines Lebens hinwegtröstet. Als ihn die 13-jährige Drey bei einem Crack-Trip auf der Toilette erwischt, verrät sie Dan zu seiner Überraschung nicht. Zwischen dem jungen Lehrer und seiner Schülerin entwickelt sich eine außergewöhnliche Freundschaft …

Das einfühlsame, unsentimentale Regiedebüt von Ryan Fleck war der Publikumsliebling beim Sundance Filmfestival und begeistert durch großartige Darstellerleistungen, allen voran Ryan Gosling in der Rolle des drogenabhängigen Lehrers, der für seine exzellente Performance seine erste Oscar®-Nominierung erhielt.

 

 

Whatever Works

"Cover" Woody Allens hinreißende Ode an die sexuelle Befreiung, in der sich ein vom Leben enttäuschtes Physikgenie widerwillig in eine kesse Ausreißerin aus den Südstaaten verliebt. Boris Yellnikoff ist eine klassische Allensche Figur, ein Narziss und Hypochonder, der nachts oft nach Panikattacken schweißgebadet aufwacht. Er verfügt nicht nur über einen IQ von 200, sondern ist als einziger imstande, zu erkennen, dass er lediglich eine Figur in einem Film ist. Mehrmals lässt ihn Allen die vierte Wand durchbrechen, was Boris´ Mitmenschen sehr verstört wahrnehmen. Als ihn das Südstaatendummchen Melody um Unterkunft bittet, ändert sich sein Leben. Die Zweckgemeinschaft entwickelt sich mit der Zeit zur Liebe, doch die Ankunft von Melodys sittenstrengen Eltern stört die vermeintliche Idylle und führt zu einer chaotischen Kette von romantischen Verwicklungen, an deren Ende die Erkenntnis steht: Keine Konstellation ist zu absurd, wenn sie nur glücklich macht.

 

 

Precious

"Cover" Precious ist übergewichtig, Precious ist unbeliebt, Precious ist fantasievoll, Precious packt ihr Leben. Von der Mutter erniedrigt und vom Vater vergewaltigt, mit 16 Jahren zum zweiten Mal schwanger: Precious hat kaum Zukunftsperspektiven. In einer alternativen Schule lernt sie ihre verborgenen Stärken kennen und findet in ihren vorlauten Mitschülerinnen so etwas wie eine bunt zusammengewürfelte Ersatzfamilie.

Von den vielen Bedeutungen des Vokabels „push“ deckt das im gleichnamigen Roman und in dem auf Precious umbenannten Film beschriebene Leben der Claireece Precious Jones eine ganze Reihe ab. Zunächst geht es um „rausschmeißen“ aus der Schule, als aufkommt, dass die 16-Jährige zum zweiten Mal schwanger ist. Die Direktorin verweist den Teenager an eine alternative Schule, ein Sammelbecken für Jugendliche aus den extremen Randlagen, die im Regelschulsystem gescheitert sind. Hier wird Precious „angeschoben“, motiviert von einer engagierten Lehrerin (Paula Patton). „Herumgestoßen“ wird sie daheim von ihrer Mutter Mary (Mo’Nique). Sexuell „ausgenützt“ aufs Brutalste wurde Precious schon seit Jahren von ihrem Vater. Daraus resultierte die Existenz der kleinen Mongo, so genannt, weil sie am Down-Syndrom leidet, und davon leitet sich auch der Grund für die aktuelle Bedrängnis von Precious her, eine zweite Schwangerschaft. „Push – pressen!“ wird ihr auf der Geburtenstation angeschafft, um den Sohn Abdul ans Licht einer unfreundlichen Welt zu befördern.
Regisseur Lee Daniels (Monster`s Ball) hat sich die Latte hoch gelegt. Allein der oben gegebene Anriss der Handlung lässt ahnen, wie heikel es ist, eine Geschichte wie diese an den Klippen des Voyeurismus, der tranigen Sozialschnulze und des abgrundtief schwarzen Dramas vorbei in Herz und Hirn der Zuschauer zu lotsen. Daniels fand einen Weg, bei aller unsäglichen Härte und Ehrlichkeit nie optisch zu entgleisen. Er bedient sich eines in der Psychologie beschriebenen Mechanismus, mit dessen Hilfe sich Gewalt-Opfer in akuten Situationen retten: Flucht in Phantasiewelten. So blendet auch Precious sich weg aus sexueller Erniedrigung und häuslicher Gewalt, um nicht verrückt zu werden. Schauspiel-Debütantin Gabourey Sidibe stattet das gepeinigte Mädchen zugleich mit einer Kraft aus, die den Funken Hoffnung am Leben hält, der den ganzen Film hindurch glüht.

 

 

Crazy Heart

"Cover" In CRAZY HEART spielt der viermal für den Oscar nominierte Jeff Bridges Bad Blake, den komischen und tragischen Anti-Helden der Geschichte. Im Spielfilmerstling des Regisseurs und Drehbuchautors Scott Cooper gibt er einen ausgebrannten Country-Sänger, der schon einige Ehen hinter sich hat, viel zu lange über die Lande getingelt ist und dabei viel zu viel Hochprozentiges zu sich genommen hat. Dennoch stehen die Chancen auf Erlösung nicht schlecht, als er eines Tages auf die Journalistin Jean trifft, die den Mann hinter dem ausgebrannten Musiker entdeckt. Nun muss Bad erkennen, wie schwierig der Weg zurück ins „normale“ Leben ist und was echter Herzschmerz bedeutet. 57 Jahre ist Bad alt, dennoch tourt er immer noch mit seinen alten Nummer-eins-Hits durch drittklassige Bierkaschemmen und heruntergekommene Bowling-Schuppen. Sein grölendes Publikum ist so alt wie er – und ebenso desillusioniert und trinkfreudig. Bald wird er völlig in Vergessenheit geraten sein, lediglich wenn er für seinen Protegé Tommy Sweet – der hat es zu Ruhm und Reichtum gebracht – ein Konzert eröffnen darf, fühlt er sich an alte, bessere Tage erinnert. Bad kämpft sich von einem alkoholumnebelten Gig zum anderen, bis er eines Tages in Santa Fe auf Jean Craddock trifft. Die Journalistin ist eine Frau ganz nach seinem Geschmack, mehr noch, er verliebt sich Hals über Kopf in sie. Aber Bad kennt sich selbst nur zu gut und macht der Frau und sich keine Hoffnungen. Und Jean, alleinerziehende Mutter mit viel Lebenserfahrung und noch mehr Enttäuschungen, setzt keinen Cent auf den abgetakelten Musiker. Dennoch, Liebe folgt ihren eigenen Gesetzen, und so können die beiden nicht voneinander lassen.

 

 

Up in the Air

"Cover" Über den Wolken ist die Freiheit grenzenlos für Ryan Bingham. 322 Tage im Jahr ist der passionierte Vielflieger in der Luft oder in Airport-Hotels, ununterbrochen unterwegs zu Firmen irgendwo in den USA. Dort übernimmt er die unliebsame Aufgabe, Mitarbeiter möglichst schmerzfrei über ihre Entlassung zu informieren. Ryan selbst hat nur ein Ziel: Er will der siebte Mensch werden, der als Frequent Flyer die sagenumwobene 10. 000. 000-Meilen-Schallmauer durchbricht. Doch dann lernt er auf einer seiner Reisen am Flughafen eine verwandte Seele kennen, die Geschäftsfrau Alex, die eine menschliche Seite in ihm weckt, die er längst vergessen glaubte. Gleichzeitig droht sein Berufsleben aus den perfekt organisierten Bahnen zu geraten, als die ehrgeizige junge Harvard Absolventin Natalie seinen Chef Craig davon überzeugen kann, in der Firma Modernisierungen durchzusetzen, die Ryan künftig an den Schreibtisch fesseln würden. Sein erfülltes Nomadenleben, in dem Statussymbole den Platz traditioneller Werte eingenommen haben, scheint komplett ausser Kontrolle zu geraten: Wo soll ein Mann hin, der kein Zuhause hat?

 

 

In the Electric Mist

"Cover" Dave Robicheaux, Detective im Bundestaat Louisiana, jagt einen Serienkiller, der bereits mehrere junge Frauen auf dem Gewissen hat. Auf der Rückfahrt von einem grausamen Tatort trifft Robicheaux auf den Hollywood-Star Elrod Sykes, der sich zu Dreharbeiten in der Gegend aufhält. Er gesteht dem Detective, dass er in den Sümpfen eine Leiche gesehen hat - den teilweise verwesten Körper eines Schwarzen in Ketten. Die Entdeckung löst bei Robicheaux schmerzliche Erinnerungen an einen alten Fall aus. Gleichzeitig spürt er, dass die beiden Verbrechen in einem Zusammenhang stehen könnten.

 

 

The Limits of Control

"Cover"Auf der Herrentoilette eines großen europäischen Flughafens wäscht sich ein schweigsamer Mann (Isaach De Bankolé) die Hände. Dann betrachtet er sich im Spiegel. Seine Haut ist dunkel, sein Gesicht knochig, der Blick intensiv, aber nicht recht zu deuten. Er trägt einen silbrig blau irisierenden Maßanzug, ein weißes Hemd, keine Krawatte. Nachdem er die Toilette verlassen hat, nimmt er in der Abflughalle von zwei zwielichtigen Typen einen kleinen Koffer sowie einen Satz Schlüssel in Empfang und besteigt wenig später ein Flugzeug.

Der geheimnisvolle Fremde reist nach Spanien. Anscheinend hat er dort einen Auftrag zu erledigen. Welcher Art dieser Auftrag ist, bleibt im Dunkeln. Es deutet aber alles darauf hin, dass sich sein Vorhaben keineswegs im Rahmen des Gesetzes bewegt. Aber weiß er überhaupt selbst genau, was er dort tun soll?

Auf verschiedenen Stationen seiner Odyssee durch Spanien, die ihn unter anderem nach Madrid und Sevilla führt, übermitteln ihm allerhand mysteriöse Gestalten rätselhafte Botschaften. Ist ihnen zu trauen? Das verstörende Gefühl, das alle diese Vorkommnisse umgibt, verdichtet sich immer mehr zu einer düsteren, unheimlichen Vorahnung...

 

 

Tödliches Kommando - The Hurt Locker

"Cover"Als wäre der Job der Bombenexperten im Irak nicht schon gefährlich genug, müssen Sanborn und Eldridge, beides Soldaten einer kleinen Elite-Einheit, feststellen, dass ihr neuer Sergeant lebensgefährliche Alleingänge unternimmt und den Tod herauszufordern scheint. Wenn sie den Krieg überleben wollen, müssen sie ihn schnellstmöglich unter Kontrolle bringen.

Oscar 2010 - Nominierungen: Bester Film, Beste Regie (Kathryn Bigelow), Bester Hauptdarsteller (Jeremy Renner), Bestes Originaldrehbuch (Mark Boal), Beste Kamera (Barry Ackroyd), Bester Schnitt (Bob Murawski, Chris Innis), Beste Filmmusik (Marco Beltrami, Buck Sanders), Bester Ton, Bester Tonschnitt

 

 

 

Julie & Julia

"Cover" Eine legendäre Köchin bietet einer frustrierten Sekretärin ein neues Lebensrezept. Julie & Julia erzählt zwei wahre Geschichten: die von Julia Child, Autorin eines französischen Kochbuch-Klassikers, und die von Julie Powell, die beschliesst, sämtliche 524 Rezepte des Buchs in 365 Tagen nachzukochen und darüber einen Blog zu führen, um eine neue Generation in die Geheimnisse der französischen Kochkunst einzuweihen. Stanley Tucci spielt Julies Ehemann unter der Regie von Nora Ephron in dieser köstlichen Komödie voller Lebensfreude, Besessenheit und Butter. Bon appétit!

 

 

Taking Woodstock

"Cover" Die Legende begann auf einer Kuhwiese Eigentlich träumt der junge Elliot (Demetri Martin) von einer Karriere als Innenausstatter in New York City. Doch das marode Motel seiner Eltern steht kurz vor der Pleite. Also kehrt Elliot in sein Heimatdorf zurück und sucht nach einer Lösung, die bevorstehende Zwangsvollstreckung doch noch abzuwenden. Als er aus der Zeitung erfährt, dass einem gross angekündigten Open Air Konzert die Genehmigung entzogen wurde, wittert Elliot seine Chance: Er bietet den Veranstaltern als Austragungsort die Kuhwiese auf dem elterlichen Grundstück an, ohne zu ahnen, welche gewaltige Welle er damit lostritt. Schon bald zieht ein Bataillon von Organisatoren und schrillen Künstlern in die kleine, konservative Gemeinde und versetzt die Bewohner in helle Aufregung. Als dann auch unzählige Hippies und Musikbegeisterte in die Kleinstadt pilgern, ist das Chaos perfekt. Der Ansturm bringt zwar den erhofften Geldsegen, ist aber logistisch kaum zu bewältigen. Und je unübersichtlicher die Situation wird, desto klarer sieht Elliot, was er wirklich will ? und dass sich hier ein historisches Ereignis anbahnt, das alle im Ort verändern wird..

 

 

Der Junge im gestreiften Pyjama

"Cover"Berlin, Anfang der 40er Jahre. Der achtjährige Bruno ist der behütete Sohn eines Nazioffiziers. Als sein Vater befördert wird, muss er mit seiner Familie aus dem gediegenen Zuhause in Berlin in eine trostlose Gegend umziehen, wo der einsame Junge keinerlei Ablenkung, geschweige denn einen Spielgefährten findet. Von Langeweile und Neugier getrieben, schlägt Bruno die Anweisungen seiner Mutter in den Wind, er solle auf keinen Fall den Garten und den Wald hinter dem Haus erkunden. So schleicht sich Bruno zu einer seltsamen Ansammlung von Gebäuden und Menschen, die er von seinem Zimmerfenster aus gesehen hat und die er zunächst für einen Bauernhof hält. Dort trifft er auf den gleichaltrigen Schmuel, der auf der anderen Seite eines hohen Stacheldrahtzauns lebt – der Beginn einer intensiven Freundschaft. Zuerst versteht Bruno nicht, was es mit dem Lager und seinen Bewohnern auf sich hat, aber dann beginnt er den Schrecken zu ahnen. Eines Tages will er sich Gewissheit verschaffen und gerät selbst in die Maschinerie der erbarmungslosen Lagerrealität.

 

 

Magnolia

"Cover"

Magnolia – das ist der Name eines großen Boulevards, der mitten durch das San Fernando Valley führt. Innerhalb eines Tages kreuzen sich hier die Wege von neun empfindlich verletzten Seelen. Fernsehmagnat Big Earl Partridge liegt im Sterben. Während seine Frau Linda daran zu zerbrechen droht, versucht Pfleger Phil den letzten Wunsch des alten Mannes zu erfüllen: Er will dessen Sohn Frank ausfindig machen. Aber Frank T.J. Mackey, ein berühmter und egozentrischer Sex-Guru, hat ein für alle Mal mit dem Vater gebrochen. Auch Jimmy Gator, Moderator von Partridges erfolgreichster Game-Show, weiß, dass er nicht mehr lange zu leben hat. Seine kokainabhängige Tochter Claudia will ebenfalls nichts von einer Aussöhnung wissen, verliert ihr Herz jedoch an den unsicheren Cop Jim Kurring. Währenddessen hadert auch Gameshow-Wunderkind Stanley Spector mit seinem ehrgeizigen Vater. Und Donnie Smith, einst wie Stanley als Kindergenie gefeiert, steht vor den Trümmern eines verkorksten Lebens. Dann beginnt es zu regnen ...

Paul Thomas Andersons starbesetztes, mehrfach preisgekröntes – unter anderem mit dem Goldenen Globe und dem Goldenen Bären als Bester Film.

 

 

Dead Girl

"Cover"Als die schüchterne Arden die Leiche einer ermordeten jungen Frau findet, nimmt ihr ereignisarmes Leben eine jähe Wendung. Doch ihr Schicksal ist nicht das einzige, das mit dem Tod der schönen Krista verbunden ist. Während die angehende Gerichtsmedizinerin Leah auf dem Seziertisch ihre seit Jahren vermisste Schwester vermutet, entdeckt die Hausfrau Ruth eine Verbindung zwischen der Toten und ihrem eigenen Ehemann ...

Aufwühlender Thriller, der vor allem aufgrund des exzellenten Schauspielerensembles unter die Haut geht!

 

 

Coffee and Cigarettes

"Cover"Roberto Benigni stürzt einen Espresso nach dem anderen herunter, Bill Murray trinkt den Kaffee gleich direkt aus der Kanne, Steve Buscemi glaubt an die Existenz von Elvis' Zwillingsbruder und Tom Waits qualmt eine Zigarette mit Iggy Pop, weil er es geschafft hat, das Rauchen aufzugeben.

In Jim Jarmuschs lakonischem Episodenfilm geben sich die Stars die Klinke in die Hand. Der Liebling des New Yorker Indiefilms lässt seine vom blauen Dunst umwehten Darsteller in elf skurrilen Begegnungen über die Vor- und Nachteile von Genussmitteln und andere Sinnfragen des Lebens plaudern.

"Trotz Suchtfaktor ist der Genuss dieser ‚Coffee und Cigarettes’ unbedingt zu empfehlen." Blickpunkt: Film

 

 

Fast Food Fast Women

"Cover" Bella (Anna Thomson) hat bald Geburtstag - ein Tag, an den sie nur mit Grauen denkt. Mit 35 Jahren wollte sie ihrem Single-Leben längst Adieu gesagt haben. Doch in der pulsierenden Metropole New York ist Bella bislang noch nicht ihr "Mr. Right" begegnet. Also trifft sie sich weiterhin mit ihrem verheirateten Lover George, mit dem sie immerhin schon 12 Jahre zusammen ist.

Doch dann begegnet ihr der Schriftsteller Bruno (Jamie Harris). Das "blind date" entpuppt sich als ziemlich netter Typ, charmant und gut aussehend, und vor allem noch zu haben. Um Bruno nicht zu vergraulen, schlägt Bella eine andere Taktik ein: Sie gibt sich cool, Heirat oder Kinder kämen für sie nicht in Frage. Ein herber Schlag für Bruno. Er findet Bella zwar unwiderstehlich, aber Bruno ist Familienmensch aus Überzeugung.

 

 

"Nicht Blockbuster- und Mainstreamproduktionen, sondern ambitionierte und risikofreudige Filme geben beim Independent Cinema den Ton an. Arbeiten von etablierten Regisseuren und Newcomern, die sich der Verwirklichung neuer Ideen und kreativer Bildsprachen verschrieben haben, erhalten hier eine Plattform. Unabhängig von den großen Filmstudios und als Absage an deren marktkonformes, leicht verdauliches Popcornkino produzieren sie Streifen, die sich durch eine anspruchsvolle Ästhetik und unverbrauchte Erzählweisen auszeichnen. Als Gegenentwurf zu populären Hollywood-Produktionen fordern sie den Zuschauer heraus, sich auf ungewohnte Blickwinkel und komplexe Erzählstrategien einzulassen. Gemeinsam ist ihnen die Neigung zu neuartigen Filmstilen, außergewöhnlichen Perspektiven und brisanten Sujets." - Arthaus